Dr. Elisabeth Marquard

Elisabeth Marquard ist wiss. Mitarbeiterin am UFZ – Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig (siehe persönliche Webseite am UFZ). Ihr hauptsächliches Interesse gilt den Themenbereichen ‚Biodiversität‘ und ‚Flächenverbrauch‘. Sie hat mehrjährige Erfahrung in der Gestaltung von Dialogprozessen zu biodiversitätsrelevanten Fragestellungen. Auch verfolgt sie bereits seit ca. zehn Jahren Entwicklungen rund um das Übereinkommen über biologische Vielfalt (CBD) und die Zwischenstaatliche Plattform für Biodiversität und Ökosystemleistungen (IPBES).

Aktuell ist sie in folgende Projekte eingebunden:

Sie ist langjähriges Teammitglied des Netzwerk-Forums zur Biodiversitätsforschung Deutschland (NeFo) und war im Jahr 2018 auch für die Gesamtkoordination dieses Verbundprojekts zuständig. Im Jahr 2018 war sie außerdem an dem ibn-Projekt Analyse des Strategischen Plans der CBD bis 2020 und den Aichi Biodiversitätszielen zur Entwicklung von Ideen für einen Rahmen nach 2020 beteiligt.

Elisabeth studierte Biologie an der Freien Universität Berlin und der Universiteit van Amsterdam mit den Schwerpunkten Ökologie und Evolutionsgenetik (1999–2004). Für ihre Doktorarbeit an der Universität Zürich untersuchte sie Biodiversitäts-Produktivitäts-Beziehungen im Grasland (2005–2009). Ihre Studien führte sie in dieser Zeit als wiss. Mitarbeiterin des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena im Rahmen des Jena Experiments (DFG-Forschergruppe) durch. 2016/2017 war sie für ein gutes Jahr für das Projekt „BIBS - Bridging in Biodiversity Science“ am BBIB - Berlin-Brandenburgisches Institut für Biodiversitätsforschung und an der Freien Universität Berlin tätig.

Elisabeth ist seit 2013 ibn-Mitglied.