CLIENT II - Science-Policy Interface (SPI)

Die Fördermaßnahme "CLIENT II" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung fördert Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die in ausgewählten Schwellen- und Entwicklungsländern innovative und nachhaltige Lösungsansätze für den Umgang mit natürlichen Ressourcen und Ökosystemen entwickeln (westliches und südliches Afrika, Zentralasien (inklusive China und Russland), Vietnam, Jordanien und Marokko). Die geförderten Projekte erarbeiten u.a. Lösungsansätze zur Verminderung des Ausstoßes klimaschädlicher Gase, zur Erhöhung der Energieeffizienz, zur Verminderung der Vulnerabilität und Erhöhung der Resilienz gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels, z.B. im Küstenschutz und der Landnutzung. Es werden Wege zur Erhaltung von Ökosystemleistungen oder zur Restauration kontaminierter und degradierter Böden aufgezeigt.

 

Hochgebirge Kirgistan, Steppenvegetation Kasachstan, Gebirgsbach Kirgistan (Photos A. Paulsch)

Das vom Institut für Biodiversität - Netzwerk e.V. durch geführte Begleitprojekt "Science-Policy Interface: Synthese der Projektergebnisse und Vernetzung mit globalen Umweltpolitikprozessen und ihrem wirtschaftlich-technologischen Umfeld" hat die Aufgabe, relevante Ergebnisse und entsprechende technische Innovationen der CLIENT II-Projekte für multilaterale Umweltabkommen wie CBD, UNCCD, UNFCCC und Ramsar-Konvention bezogen auf die jeweiligen Ziele dieser Abkommen aufzubereiten und bei passenden Gelegenheiten zu präsentieren. Die entsprechenden CLIENT II-Projekte werden vom Projektträger DLR betreut.